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    <title>Der Fluss und die Zeit - Beziehungen</title>
    <link>https://www.derflussunddiezeit.de</link>
    <description>In diesem Blog geht es um die Grundlagen von Beziehungen - wie sie im Fluss der Zeit entstehen, sich verändern, manchmal vergehen und wieder zum Leben erweckt werden können.</description>
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      <title>Der Fluss und die Zeit - Beziehungen</title>
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    <item>
      <title>Die Liebe und die Zeit</title>
      <link>https://www.derflussunddiezeit.de/wie-die-liebe-vergeht</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           3. Die Liebe und die Zeit
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Teil 1.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Es ist einfach nur traurig, traurig, traurig… für Kinder, Freunde und die Familie. Und oft auch für die Partner - eine Beziehung endet nach langer Zeit.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Vor vielen Jahren haben Sie sich kennengelernt und tief verliebt – Nichts war schöner, als den Partner bei sich zu wissen. Sie waren auf vielen Partys, es kam irgendwann die erste eigene Wohnung und der erste richtige Job. Es war ein aufregendes und manchmal anstrengendes Leben.  Und keiner macht Fehler.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Sie haben viele Jahre lang die Fragen des Lebens gemeinsam mit Ihrem Partner beantwortet. Sie haben schwierige Situationen bewältigt, und erlebt, wie sich Umstände wieder verbessern. Sie haben die Kinder großgezogen, die jetzt ihre eigenen Wege gehen. Vielleicht haben Sie große Abenteuer wie einen Hausbau erlebt. Sie und Ihr Partner gehen einem Job nach, in dem Sie sattelfest sind. Vielleicht bieten sich noch Karrierechancen.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Kurzum – Jeder hat seinen Platz in der Welt.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Es ist doch alles super und es könnte ewig so weitergehen. Oder?
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Und dann passiert es doch – die Trennung wird öffentlich.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Alle sind fassungslos und fragen sich: wie konnte es so weit kommen und wer hat Schuld? Endlose Gespräche, Unverständnis und Vorwürfe folgen. Und dann kommt meist der große Streit. Dieser dauert gefühlt ewig und lässt schwere Verwüstungen in den Seelen zurück. Am Ende bleiben nur noch das Schweigen, Bitterkeit und oft wirklicher Hass auf den Ex-Partner oder die Ex-Partnerin.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Angedeutet hatte sich das schon länger, die Zweifel wurden immer tiefer – nur wahrhaben wollte es keiner.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Aber wie kommt es dazu? Wie entsteht aus einer einst so großen Liebe der Hass oder, wie in diesem Beispiel, die völlige Entfremdung?
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Teil 2.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Es liegt am Fluss der Zeit. Es liegt an den Phasen, die das Leben zwingend vorschreibt. Diese Phasen sind Naturgesetze – und diese sind unveränderlich und unvermeidlich!
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Jede noch so große und tiefe Liebe unterliegt der Zeit und ihren Gesetzen. Sie altert und verändert sich.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Aus der Pubertät entwickelt sich der Erwachsene, der im Normalfall irgendwann den Kinderwunsch verspürt. Dazu gehören Rahmenbedingungen wie die Emanzipation von den Eltern bzw. der Familie, wirtschaftliche Eigenständigkeit und einiges mehr. Und eben auch ein Partner, der sich meist zufällig ergeben hat und erstmal alle Anforderungen dieser Phase erfüllte.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Und hier spielen die Prägungen aus der vorpubertären Zeit eine zentrale Rolle. Sie sind es, die uns instinktiv leiten. Sie sind es, die vorgeben, wie die ersten Schritte im eigenen Leben aussehen.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Kannten Sie sich damals so gut, dass Sie den für Sie wirklich richtigen Job begonnen haben? Oder hätten Sie aus heutiger Sicht lieber eine andere Ausbildung beginnen sollen? Kannten Sie sich so gut, dass Sie Bilder davon im Kopf hatten, wie Sie einmal leben wollen?  Selbst wenn Sie das alles wussten, hatten Sie damals schon den Mut Ihren eigenen Weg zu gehen – gegen alle Widerstände?
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Das Drama an diesen Fragen ist, dass die meisten Ihrer heutigen Träume damals schon angelegt waren, wenn auch nicht so deutlich. Diese Träume und Bilder haben sich vielleicht etwas verändert, aber Sie haben sie nie ganz vergessen und sie werden nie vergehen.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Ihre Bilder werden in den 20iger und 30iger Jahren aber oft von den Anforderungen der damals aktuellen Phase überdeckt und somit verdrängt. Der Mensch neigt dazu, das Greifbare und Naheliegende zu tun. Strategisches Denken und Handeln sind ihm meist nicht eigen.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Dadurch wurden Sie aber automatisch in eine Richtung gedrängt, die sich immer weiter vom eigenen Ich, von den eigenen Bildern und Wünschen entfernt hat. Sie mussten Ihre Entscheidungen so treffen wie Sie es taten, ganz einfach, weil sie aus damaliger Sicht notwendig und logisch erschienen. Ihrem Partner erging es genauso wie Ihnen.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Wenn Sie zum Beispiel in dieser Zeit Eltern wurden, dann ergaben sich allein daraus zwingende Pflichten, die Einfluss auf Ihre Beziehungen hatten. Dazu die Partnerschaft, die sich schon deshalb veränderte, weil der Fokus naturgemäß nicht mehr auf der Innenbeziehung der beiden Partner lag. Hinzu kommen die Anfangsjahre im Job, der von Karrierewünschen und Weiterentwicklung geprägt war. Auf Partys zu gehen, war dann eben größtenteils oder ganz vorbei. Vermutlich wissen Sie heute gar nicht mehr so recht, wie man richtig auf eine Party geht und diese feiert.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Im Fluss Ihrer Zeit mussten Sie auf andere Hindernisse reagieren als den Kater am nächsten Morgen.  
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Ihre ganz persönlichen Vorlieben, Neigungen und Interessen waren aber immer noch in Ihnen. Nicht weg – nur verschüttet. Ihrem Partner erging es genauso.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Und genau das wird in der nächsten Lebensphase zum Problem für Ihre Beziehungen. Die zu sich selbst, zu Ihrem Partner und zur Umwelt.  
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Meist tun sich die Menschen schon schwer, überhaupt zu erkennen, was ihnen fehlt. Sie können es nicht benennen. Sie erkennen nicht einmal die Symptome als solche, da sie die Verbindung zu sich selbst verloren haben. Viele Menschen verzweifeln an dieser Wortlosigkeit. Es folgen Bitterkeit, Zynismus und der Rückzug in die eigene Selbstgerechtigkeit.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Andere Menschen wiederum führen ein „falsches“ Leben. Sie tarnen ihre Selbstaufgabe mit Eitelkeit, Egoismus und Überbewertung der eigenen Leistung. Gerne gesellen sich dann auch Süchte, wie Alkoholismus, Konsumsucht oder Geltungssucht hinzu. Alles dient ausschließlich dazu, das eigene Leben durch Ablenkungen erträglich erscheinen zu lassen. Auch häufige Job- oder Hobbywechsel sind Hinweise auf ein „falsches“ Leben.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Aber es gibt auch bei einigen Menschen die Zeit der großen Reflektion. Ausgelöst wird das meist durch Fragen wie: Ist das jetzt alles gewesen? Kommt da noch etwas? Soll ich auf diese Weise alt werden?
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Den Prozess der Reflektion schaffen einige wenige Menschen allein oder mit Hilfe von Büchern, anderen Medien oder Erfahrungen wie Gotteserfahrungen oder ähnlichen Erkenntnissen. Diese wissen dann nach einiger Zeit, vielen Zweifeln, Versuchen und Fehlern, was fehlt.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Oft braucht man Hilfe, um zu sich selbst zu finden. Das kann manchmal, wenn man großes Glück hat, der eigene Partner leisten. Oft hat man dieses Glück nicht. In solchen Fällen hilft ein Therapeut oder ein Coach wie ich.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           In jedem Fall bedeutet die Selbsterkenntnis eine große Veränderung im eigenen Leben und somit auch in der Partnerschaft.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Sie benötigen viel Zeit für sich und haben fast eine Abneigung gegen bisher selbstverständliche Aufgaben und Familienregeln wie Wäsche, Kochen, Putzen, Einkaufen und natürlich auch Sex. All das kennen Sie schon so lange, dass es sich einfach nur fade und grau anfühlt. Und es ist keine Änderung in Sicht.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Gerade die Lust auf Sex ist ein guter Indikator für den Zustand einer Beziehung, da er einerseits grundlegende menschliche Bedürfnisse erfüllt und andererseits von feinsten Stimmungen beeinflussbar ist. Viele Paare haben vor einer Trennung schon lange Zeit keinen Sex mehr. Auch im weiteren Sinne nicht.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Teil 3.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Es wird oft von Midlife-Crises gesprochen, wenn sich ein Partner trennt und im entsprechenden Lebensalter ist. Besonders dann, wenn er/sie einen neuen Partner wählt. Dabei ist es der Anfang einer neuen Phase im Leben. Das gemeinsam Erlebte und Erreichte spielt dann meist nur noch eine untergeordnete (oder keine) Rolle.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Sie interessieren sich für ungewohnte Dinge, die der Partner nicht teilen kann. Verhaltensweisen, die Sie schon immer ein bisschen genervt haben, treten jetzt viel deutlicher in Erscheinung. Sie haben das Gefühl, dass Sie Ihren Partner so gut kennen, dass Sie keine neuen Erfahrungen mit ihm machen können, dass er/sie Sie nicht mehr versteht und dass es somit unsinnig ist, über die für Sie wichtige gewordenen Dinge zu reden.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Sie haben keine Kraft mehr für sinnlos erscheinende Auseinandersetzungen.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Dann folgt das Verschweigen von Gedanken und damit das Auseinanderleben. Es ist mittlerweile zu anstrengd, sich ständig erklären zu müssen. 
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Diese Änderung hängt in erster Linie mit veränderten Lebensumständen, Aufgaben und neuen Freiräumen zusammen. Aber auch mit völlig normalen hormonellen Veränderungen. Und mit der Frage: Soll es das jetzt gewesen sein? Frauen sind oft von sexuellen Fragen genervt und gelangweilt. Männer auch – nur andersrum.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Das Männer im Alter noch sexuell aktiv sind, wird ihnen oft zum Vorwurf gemacht. Von wegen: Er braucht sich doch nur zusammenzureißen…
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Vergessen wird dabei oft, dass es ein Grundbedürfnis ist. Wie essen und schlafen. Bei Frauen geht dieses Bedürfnis in aller Regel wegen hormonellen Veränderungen zurück. Alles ein ganz natürlicher Vorgang – trotzdem ein großes Problem.  
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Sie fühlen sich einsam – gemeinsam einsam. Dieses Gefühl ist auf Dauer so schlimm, dass Sie alles tun werden, um dieses Gefühl loszuwerden.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Es stellen sich Zweifel ein, ob Ihr Partner / Ihre Partnerin noch zu Ihnen passt oder ob man sich den Annehmlichkeiten und der Sicherheit ergeben soll. 
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Dann passiert es häufig, dass Sie Ihren Marktwert auf Dating- Plattformen checken. Oder auf andere Weise, zuerst unbewusst, anfangen zu suchen. Ein bisschen flirten, ein bisschen Aufregung. 
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Alles deshalb, um sich wieder selbst zu spüren.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Und dann fangen wir wieder oben im Text an.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Gibt es einen Ausweg? Steht am Ende zwangsläufig die Trennung? Nein – zwangsläufig ist nur der Tod.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Wie es gelingen kann, dazu schreibe ich im nächsten Beitrag.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Mon, 11 Nov 2024 20:43:41 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Das schöne Märchen</title>
      <link>https://www.derflussunddiezeit.de/freier-wille</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         2. Das schöne Märchen von der freien Entscheidung
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Teil 1.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          Denken Sie, Sie entscheiden unabhängig? Denken Sie, Ihr freier Wille ist die Grundlage für Ihre Entscheidungen? Glauben Sie, Sie bedenken immer alle wichtigen Aspekte und leiten daraus die zielführenden Maßnahmen ab? Kommen Sie Ihrem großen Traum so Stück für Stück näher?
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Mitnichten…! Ihre Prägungen haben meist die besseren Argumente. Sie reden immer mit.
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          Teil2.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          Ihre Genetik und vor allem die Epigenetik (Einfluss von Umweltfaktoren), vorgeburtlich und dann bis ca. zum vierzehnten Lebensjahr, entscheidet auch über den Umgang mit den eigenen Wünschen im restlichen Leben.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          Vorgeburtlich hängen Sie naturgemäß an Ihrer Mutter und damit an deren Kreislauf. Damit nehmen Sie auch alle Botenstoffe aus dem Gehirn Ihrer Mutter auf. Wenn diese nun viele Stresshormone enthalten, wird damit auch das Stressverarbeitungs- und das Selbstberuhigungssystem geprägt. Es ist eine vereinfachte Darstellung, aber im Grunde trifft es den Kern – Sie werden vorgeburtlich von Ihrer Mutter, deren Erlebnissen und weiteren Umwelteinflüssen geprägt.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Von der Geburt an bis ca. zum dritten Lebensjahr werden Sie weiter entscheidend geprägt. So wird es zum Beispiel sein, dass wenn Sie sehr ängstliche Eltern haben, Sie selbst so geprägt werden und Ihr Leben lang geprägt bleiben: Zurückhaltend gegenüber neuen Situationen – eher ängstlich. Wenn Sie als kleines Kind ständig erzählt bekommen, dass Sie aufpassen und lieber nicht rennen und springen sollen, werden Sie das unterbewusst als mögliches Risiko Ihr Leben lang einschätzen.  
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Die gleiche Prägung erfahren Sie auch in anderen Bereichen- zum Beispiel in Auseinandersetzungen. Wenn Ihre Eltern Sie als Kind nicht zu Wort kommen lassen, wenn Sie Gedanken und Meinungen nicht ausführen dürfen, werden Sie später kaum Worte für Ihre Empfindungen haben. Sie werden oft im halben Satz stecken bleiben – blockiert sein. Zum einen, weil Ihnen tatsächlich in Stresssituationen die Worte fehlen, zum anderen, weil Sie das Gefühl haben, es sei egal ob Sie etwas sagen oder nicht. Ihre Meinung ist für Ihre Bezugspersonen unerheblich.  
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Ein ähnlicher Mechanismus tritt nun auch im Umgang mit den eigenen Wünschen auf. Sie haben vermutlich nie gelernt, wie sich Wünsche erfüllen lassen. Ihnen wurde anerzogen, andere Menschen und deren Wünsche wichtiger zu nehmen.  
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Ein weiterer Aspekt ist der Umgang mit erlebten Verletzungen – körperlich wie psychisch. Wenn Sie als Kind hinfallen und keinen oder wenig Trost erfahren, wird Ihre Seele lernen, dass Ihre Schmerzen nicht so wichtig für die Umwelt sind. Genauso verhält es sich bei Mobbing oder anderen psychischen Ungerechtigkeiten, die Sie in Ihren frühen Jahren erfahren haben. Wenn diese auch noch im engsten Umfeld, bei Ihren Bezugspersonen auftreten, sind die Folgen entsprechend schwerwiegend.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Die Erfahrung, dass Ihre Meinung nicht viel zählt, hat sich tief in Ihre Seele eingebrannt.     
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          Teil 3.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          Was machen Sie nun mit dieser Erkenntnis, falls es eine Erkenntnis für Sie ist?
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          Zuerst einmal ist es wichtig den Mechanismus hinter der eigenen Meinung zu verstehen. Wovon werden Ihre Meinungen beeinflusst? Wie kommen Sie gerade zu Ihrer Sicht der Dinge?
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           In einem zweiten Schritt destillieren Sie Ihren Wunsch heraus. Dieser wird sich im besten Fall an IHREN Bedürfnissen orientieren, falls Ihnen diese überhaupt klar sind. Bedürfnisse unterliegen dem Fluss der Zeit und verändern sich manchmal grundlegend. Wünsche sind deshalb ebenfalls grundsätzlich veränderlich.  
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Im dritten Schritt entsteht aus Ihrem derzeitigen Wunsch ein Wille und damit ein Ziel.
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           In einem vierten Schritt treffen Sie Entscheidungen, die die Erfüllung Ihres Zieles fördern. Das Ziel ist also die praktische und immer verfügbare Richtschnur. Ihre Entscheidungen müssen sich daran messen lassen, wie gut sie zum Erreichen des Ziels geeignet sind.
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Dabei ist es wichtig zu verstehen, dass Ihre grundsätzlichen Eigenschaften, Ihre Prägungen erhalten bleiben. Sie können sich aber neue Verhaltensweisen angewöhnen und so über Ihre alten Verhaltensweisen „drüberlernen“. Dabei helfen positive Erfahrungen sehr.
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Eine Emanzipation von einigen Ihrer Prägungen ist ein schwieriger, aber überaus lohnender Weg. Besonders dann, wenn Sie das Bedürfnis nach innerer Ruhe und Selbstsicherheit haben.
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Ein guter Coach begleitet Sie in diesem Prozess, da Sie auch weiterhin von Ihren Prägungen beeinflusst werden, selbst wenn Sie die Mechanismen kennen. Er hilft Ihnen bei den einzelnen Prozessschritten.
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          Zusammenfassung.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          Sie haben das Gefühl einer freien Entscheidung, wenn Sie Ihre ganz eigenen Bedürfnisse kennen und als Maßstab nehmen. Ihre Ziele haben sich aus Ihren Bedürfnissen im Fluss der Zeit entwickelt. Sie sind veränderlich.  Dabei sind erst die Mechanismen zu erkennen und dann Schlüsse zu ziehen.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Sie sind und bleiben trotz Ihrer Prägungen für sich und Ihr Leben verantwortlich. Auch dafür, was Sie weitergeben. Das wird Ihnen nicht abgenommen. Sie erhalten aber Unterstützung, wenn Sie sie diese annehmen können.
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Es ist zwar ein steiniger und langer Weg zu sich selbst aber dafür warten endlich Antworten auf die vielen Fragen.  
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Mon, 04 Nov 2024 18:22:03 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>nicht genug untersucht...</title>
      <link>https://www.derflussunddiezeit.de/test</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sie sind nicht gesund - Sie wurden nur nicht genug untersucht!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
          Teil 1
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          Selbst wenn Sie sich gesund fühlen, sind Sie bestimmt krank! Irgendwo in Ihrer Seele werden sich bestimmt Ereignisse finden lassen, die behandlungswürdig sind. Sie wurden nur nicht genug untersucht, um diese Begebenheiten zu finden.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          Warum sind Menschen und alle anderen höheren Tiere einzigartig? Warum hat das einzelne Individuum Eigenheiten wie Stärken und Schwächen und wie wirkt sich das auf deren Umfeld aus?
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          Teil 2
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          Erfahrungen sind ein fast rechnerisches Produkt Ihrer Erlebnisse und deren Verarbeitung. Und diese Erfahrungen prägen Ihre Eigenheiten, Sichtweisen und Grundeinstellungen - Ihre Seele.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          Wie hat Ihr Gehirn diese Erlebnisse zu Erfahrungen verarbeitet? Was für Eigenheiten sind aus Ihren Erfahrungen entstanden?
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          Bei kleinen Kindern ereignet sich oft ein s.g. "frozen accident" (wörtlich: eingefrorener Unfall / sinngemäß: kleines zufälliges Ereignis) im Umgang mit Erlebnissen.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          Bsp: Zwei Kinder stoßen beim Herumtoben zusammen.: Das eine Kind reagiert unsichtbar darauf, das andere Kind verhält sich zukünftig vorsichtiger. Das gleiche Erlebnis wird von dem einen Kind so und dem anderen Kind anders zu einer Erfahrung verarbeitet - ein frozen accident / ein Zufall, wenn die Kinder in diesem Augenblick allein waren.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          Es ist nicht mehr festzustellen, was zu der jeweiligen Reaktion auf dieses Ereignis geführt hat. (Ich lasse hier Einflüsse Dritter, wie Kommentare usw. bewusst unbeachtet. Hierzu verfasse ich einen eigenen Artikel.)
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          Dieses Beispiel soll veranschaulichen, dass es gerade bei Kleinkindern oft reiner Zufall ist, wie das Gehirn Erlebnisse zu Erfahrungen weiterverarbeitet, falls sie frei von äußeren Einflüssen sind.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          Ich nenne diese Erfahrungen Erfahrungsfäden, da sie sich das ganze Leben lang erhalten und zu einem Knäuel verweben. Weiterhin spielt die Ausprägung wie Stärke oder die Beschaffenheit dieser Erfahrungsfäden eine große Rolle. Die Komplexität kann unter diesen Annahmen im Fluss der Zeit immer nur zunehmen.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          Teil 3
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          Ihre Persönlichkeit hat sich aus ALLEN Erfahrungen zusammengeknäult. Aus den mutigen Fäden und den ängstlichen Fäden, aus den witzigen, pessimistischen, emphatischen, neugierigen und allen anderen Erfahrungsfäden auch. Alles ist ein großes Knäuel und beeinflusst sich durch Knoten und Verdrillungen auch noch gegenseitig. Dieser Wirrwarr aus Erfahrungsfäden und deren Wechselwirkungen nenne ich die Seele. Sie ist unfassbar komplexer als die Summe ihrer Teile.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          Es ist nun so, dass wir von außen, als Gegenüber, nur die stärksten Fäden in diesem Knäuel wahrnehmen können, da alles andere viel zu komplex ist und oft nicht einmal von einem selbst in allen Einzelheiten und Wechselwirkungen beschrieben werden kann. Dieses Wahrnehmbare wird dann vom Gegenüber als Charaktereigenschaften bezeichnet. Und diese Eigenschaften werden bewertet und mit Sympathie, Zuneigung, Abneigung, Desinteresse oder einer Mischung daraus, gewürdigt.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          Wenn man also die Frage nach Krankheit stellt, stellt man gleichzeitig die Frage: "krank" im Vergleich zu was?
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          Grundsätzlich und für sich betrachtet ist also keine Seele und damit kein Mensch „falsch“. Ob man sich als „richtig“ im Kopf wahrnimmt und damit wohl fühlt, hängt entscheidet vom Umfeld ab, in dem Sie sich befinden. Es geht also im Grunde um die Frage, wie Sie in Stande sind, sich anzupassen ohne das Gefühl des Theaterspieles, denn das kostet im Fluss der Zeit unendlich viel und irgendwann zu viel Kraft.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          Wem es also gelingt, sich anzupassen ohne Theater spielen zu müssen, fühlt sich wohl. Wem das nicht gelingt, fühlt sich oft nicht gesehen, unverstanden und irgendwie „falsch“ mit seiner Art zu sein. Dies kann im Fluss der Zeit zum Teil schweren Problemen und Ausweichreaktionen wie Arroganz, Bitterkeit, Aggressivität und Rückzug führen – wodurch sich die Probleme selbst verstärken.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Zusammenfassung.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          Fühlen Sie sich richtig, gesehen, respektiert und geliebt?
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          Dann sind Sie gesund und es gibt nichts zu untersuchen.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Wed, 30 Oct 2024 08:16:05 GMT</pubDate>
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